Ein Blick in den Bestand. Ausgewählte Kunstwerke.

Die Ausstellung ist ab dem 13.01.2022 zu sehen. Auf eine Ausstellungseröffnung wird aufgrund der derzeitigen Situation verzichtet.

Unsere Sonderausstellung umfasst etwa 25 Werke verschiedener Künstlerinnen und Künstler. Im Mittelpunkt stehen Ölgemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken runden das Angebot ab.

Die regulären Öffnungszeiten sind donnerstags und freitags von 15 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 14 Uhr. Besuchen Sie die Verkaufsausstellung im Kulturgut Ahlten oder vereinbaren Sie einen Termin zur Ansichtslieferung! 

Eine Auswahl der ausgestellten Kunstwerke:

Erich Demmin - Holländische Landschaft
Erich Demmin – Holländische Landschaft
Öl/ Holz, links unten signiert, 13 x 16 cm, gerahmt.
Demmin (1911 – 1997) studierte an der Vereinigten Staatsschule für Freie und Angewandte Kunst in Berlin. Nach dem Studium zunächst als Restaurator und Auftragsmaler (unter anderem für das KaDeWe) tätig. Ab den 1950er-Jahren widmete er sich vor allem der Landschaftsmalerei, die geprägt ist durch helle, lebhafte Kompositionen.
Eugène Colignon - Gartenansicht
Eugène Colignon – Gartenansicht
Öl/ Malkarton, rechts unten signiert, 15 x 23,5 cm, gerahmt.
Colignon (1876 – 1961) studierte zunächst an der Akademie in Namur, später in Brüssel bei Isidore Verheyden. Arbeiten von ihm sind vorrangig in der Wallonie in Museen zu finden. Colignons Augenmerk lag auf lichtdurchfluteten Landschaftsdarstellungen.
J. Harding - Bei der Wäsche
J. Harding – Bei der Wäsche

Öl/ Papier/ Hartfaser, rechts unten signiert, 19 x 29 cm, gerahmt.

Gustav Münch - Haus am See
Gustav Münch – Haus am See
Öl/ Leinwand, rechts unten signiert, 22,5 x 32 cm, gerahmt.
Münch (1882 – 1922) studierte nach einem kurzen Aufenthalt im Atelier von Wilhelm Nagel an der Karlsruher Kunstakademie bei Ludwig Dill und wird später dessen Meisterschüler. 1914 lässt er sich in der Malerkolonie Dachau nieder. Münch malte bevorzugt intime Landschaftsdarstellungen. Seine Werke sind vorrangig im süddeutschen Raum in zahlreichen Museen vertreten.
Josef Mühlbeck - Bei der Ernte
Josef Mühlbeck – Bei der Ernte
Öl/ Holz, rechts unten signiert, 14 x 24 cm, gerahmt.
Mühlbeck (1878 – 1948) erhielt seine malerische Ausbildung bei Otto Seitz. Sein Werk ist von Landschaftsansichten und Szenen des ländlichen Lebens im süddeutschen Raum geprägt.
Otto Antoine - Schloss Charlottenburg
Otto Antoine – Schloss Charlottenburg

Öl/ Holz, rechts unten signiert, 11,5 x 17 cm, gerahmt.
Antoine (1865 – 1951) studierte an der Akademie der Künste in Berlin. Wesentlichen Einfluss auf Antoines Stil hatte Franz Skarbina. Wiederholt stellte Antoine auf den Großen Berliner Kunstausstellungen aus. Hauptthema seines Schaffens war die Darstellung des Berliner Großstadtlebens. Seine Werke sind in zahlreichen Museen und Sammlungen (v. a. in Berlin) vertreten.

Louis van der Pol - Straßenszene
Louis van der Pol – Straßenszene
Öl/ Holz, links unten signiert, 17,5 x 23 cm, gerahmt.
Van der Pol (1896 – 1982) war ein niederländischer Künstler, der sich in impressionistischer Manier vorrangig Stadtansichten, aber auch Landschafts- und Figurendarstellungen widmete.
Kai Jeppe Drews - Studenterkilden
Kai Jeppe Drews – Studenterkilden
Öl/ Leinwand, rechts unten unten signiert, datiert und bezeichnet, 32 x 45 cm, gerahmt.
Drews (1884 – 1964) war ein dänischer Künstler, der sich vorrangig Landschaftsansichten und Interieurdarstellungen widmete.
Walter Brüggmann - Straße in Lohbrügge
Walter Brüggmann – Straße in Lohbrügge

Öl/ Hartfaser, rechts unten signiert und datiert, 31 x 41 cm, gerahmt.
Brüggmann (1911 – 1999) besuchte die Kunstgewerbeschule in Hamburg und war Schüler von Arthur Illies. Erst spät widmete er sich ganz der Malerei und nahm Unterricht bei Erich Wessel. Die Darstellung der Landschaft nahm fortan einen großen Stellenwert ein.

Gertrud Siemers - Sommerliche Dorfstraße
Gertrud Siemers – Sommerliche Dorfstraße mit junger Frau
Öl/ Leinwand, rechts unten signiert, 40 x 49,5 cm, gerahmt.
Siemers (1896 – 1975) besuchte die Kunstschule in Lübeck, an der sie Schülerin von Heinrich Eduard Linde-Walther war. Späterhin war sie als Schülerin von Willy Jaeckel in Berlin. Es folgten Studienaufenthalte in München und Florenz.
Otto Schulz-Stradtmann - sonniger Nachmittag
Otto Schulz-Stradtmann – Sonniger Nachmittag
Öl/ Pappe, rechts unten signiert und datiert, 49 x 59 cm, gerahmt.
Schulz-Stradtmann (1892 – 1960) studierte in Hamburg, Weimar, Amsterdam und München. Dort war er 1922/1923 ansässig. Anschließend war er wieder in Hamburg, seiner Heimatstadt, tätig. Beliebte Motive des Künstlers sind Stadtansichten von München und Hamburg sowie Szenen, die sich besonderen Lichtverhältnissen widmen.
Franz Heckendorf - Pferde in Berglandschaft
Franz Heckendorf – Pferde vor Berglandschaft
Kohle/ Papier, rechts unten signiert und datiert, 32,5 x 25,5 cm (Bildausschnitt), gerahmt.
Heckendorf (1888 – 1962) studierte an der Kunstgewerbeschule und der Akademie der Bildenden Künste in Berlin. 1909 Ausstellung in der Berliner Secession. Diverse Ausstellungen im In- und Ausland. Heckendorfs Arbeiten sind in zahlreichen Museen vertreten.
Max Werner - Sommerliche Dorfstraße
Max Werner – Dorfstraße
Öl/ Leinwand, rechts unten signiert, 59 x 49 cm, gerahmt.
Werner (1879 – 1952) studierte bei Walter Leistikow, Hans Licht und und Ernst Wilhelm Müller-Schönfeld in Berlin. Schwerpunkt seines Schaffens waren Ansichten aus Norddeutschland, vorrangig aus Schleswig-Holstein. Im Mittelpunkt standen häufig alltägliche Szenerien oder einfache Gegenstände, stets unter Berücksichtigung des Lichts bzw. der Atmosphäre.
Paul Kayser - Wedel
Paul Kayser – Wedel

Bleistift/ Papier, rechts unten signiert, 24 x 19 cm (Ausschnitt), gerahmt.
Kayser (1869 – 1942) studierte nach einer Malerausbildung an den Kunstgewerbeschulen in Dresden und München. 1897 war er Gründungsmitglied des Hamburgischen Künsterclubs, ab 1919 Mitglied der Hamburger Sezession. Seine Themen sind Szenen der Großstadt sowie ruhige Randgebiete im Umland Hamburgs. Als Vertreter der Freilichtmalerei unternahm er zahlreiche Malausflüge mit Ernst Eitner, Thomas Herbst und Julius Wohlers. Seine Werke sind in zahlreichen deutschen Museen, vorrangig in Norddeutschland, vertreten.

Blunck - Villenallee
Blunck – Villenallee

Öl/ Leinwand, rechts unten signiert, 49 x 39 cm, gerahmt.

Albert Feser - Marschlandschaft
Albert Feser – Marschlandschaft
Öl/ Karton, rechts unten signiert und datiert, 23 x 31 cm, gerahmt.
Feser (1901 – 1993) belegte Kurse bei Arthur Siebelist und studierte später an der Landeskunstschule bei Julius Wohlers. Mitbegründer des Kleinen Hamburger Künstlerrings. Feser malte, in der Tradition der Hamburger Freilichtmalerei, vorrangig in Hamburg und Umgebung. Seine Werke sind in zahlreichen Hamburger Museen und Sammlungen vertreten.
Hans Brygge - Boote im Hafen
Hans Brygge – Boote im Hafen
Öl/ Leinwand, rechts unten signiert und datiert, 53 x 63 cm, gerahmt.
Brygge (1885 – 1979) studierte an der Kunstakademie in Kopenagen bei Viggo Johansen und Joakim Skovgaard. 1922 stellte er in Paris im Salon des Artistes francais aus. Vorrangig im dänischen Raum sind seine Arbeiten in öffentlichen Sammlungen vertreten.
Fritz Merwart - Segelschiffe auf der Außenalster
Fritz Merwart – Segelschiffe auf der Außenalster
Kreide/ Papier, rechts unten signiert und datiert, 18,5 x 28 cm, gerahmt.
Merwart (1882 – 1967) studierte an der Kunstgewerbeschule Hamburg bei Arthur Illies und Julius Wohlers. Ab 1920 zunächst in Schwedt ansässig, nach dem 2. Weltkrieg erneut in Hamburg tätig. Seine Arbeiten sind in verschiedenen Sammlungen im norddeutschen Raum vertreten.
J. Wenderich - Parklandschaft
J. Wenderich – Parklandschaft
Öl/ Malpappe, rechts unten signiert und datiert, 42,5 x 55,5 cm, gerahmt.

Peter Orth - Porträt eines Reitpferdes
Peter Orth – Porträt eines Reitpferdes
Öl/ Leinwand, links unten signiert und datiert, 59 x 49 cm, gerahmt.
Orth (1904 – 1962) studierte an den Kunstgewerbeschule in Essen. Malerische Vorbilder waren Richard Benno Adam und Heinrich Sperling. Gerade bei Gestüten war Orth ein gefragter Pferdemaler.
Angelo Jank - Parforcejagd II
Angelo Jank – Parforcejagd
Öl/ Leinwand, rechts unten signiert, 88 x 69 cm, gerahmt.
Jank (1868 – 1940) studierte an der Akademie in München unter von Löfftz und Höcker. Später Professor an der Münchner Akademie. Seine Werke finden sich in vielen deutschen und europäischen Museen. Jank hat sich mit seinen Darstellungen von Jagden und Pferderennen einen Namen weit über die Grenzen Deutschlands hinaus gemacht.

Im Folgenden können Sie sich gerne noch die digitale Ausstellungseröffnung der Ausstellung „Hinaus ins Freie!“ (April/Mai 2021) anschauen:

Darüber hinaus befinden sich folgende Werke in unserem Bestand, die nicht in der aktuellen Ausstellung gezeigt werden.